Das Deeskalationstraining für Kinder vermittelt altersgerecht Fähigkeiten zur Selbstregulation, Empathie, gewaltfreie Kommunikation und Konfliktlösung durch Techniken wie Rollenspiele, Atemübungen, Achtsamkeit und Bewegung, um Aggressionen abzubauen, Mobbing zu begegnen und Selbstbewusstsein zu stärken, damit Kinder in Konflikten ruhig und selbstsicher agieren können, anstatt zu eskalieren. Es geht darum, Reiz-Reaktions-Impulse zu steuern und friedliche Alternativen zu Wut und Gewalt zu finden, oft durch spielerische Methoden und das Training von selbstsicherer Körpersprache. Das Deeskalationstraining kombiniert oft Elemente aus der Gewaltprävention mit dem Training sozialer Kompetenzen.
Wichtige Inhalte und Methoden:
• Selbst- und Fremdwahrnehmung: Kinder lernen, eigene Gefühle wie Wut sowie Signale des Gegenübers rechtzeitig wahrzunehmen.
• Selbstregulation: Emotionen erkennen und kontrollieren lernen sowie abbauen (z. B. Atemübungen, „Stopp-Technik“).
• Empathie fördern: Sich in andere hineinversetzen, um Missverständnisse zu vermeiden.
• Kommunikation: Ruhig und Respektvoll sprechen mit kurzen, klaren Anweisungen, „Nein“ sagen und Hilfe holen.
• Konfliktlösung: Konstruktive Wege finden, Probleme zu lösen, bevor sie eskalieren.
• Körpersprache: Eine selbstsichere Haltung einnehmen, ohne aggressiv zu wirken.
• Körperliche Interventionen: Spielerische Übungen zum Umgang mit Nähe und Distanz sowie Übungen für selbstsicheres Auftreten.
• Spielerische Ansätze: Rollenspiele, Geschichten, Diskussionen, Übungen für Aggressionsabbau.
• Spezifische Szenarien: Übungen für den Umgang mit Mobbing, Fremden oder in alltäglichen Situationen (Schule, Bus).
Deeskalationstraining Praxis:
In Projekten und Kursen werden Rollenspiele mit Körper, Sprache, Mimik und Gestik, Interaktions-, Kooperations- und Kommunikationsspiele, Körper- und Atemübungen eingesetzt, um Handlungsalternativen zu erproben und zu schulen.
Ziele des Trainings:
• Vermeidung von Verletzungen, indem physische und psychische Schäden durch rechtzeitiges Eingreifen verhindert werden sollen.
• Stärkung der Selbstsicherheit und des Selbstbewusstseins.
• Fähigkeit, Gefahren zu erkennen und Grenzen zu setzen.
• Stärkung der Selbstwirksamkeit, Kinder erfahren, dass sie Situationen aktiv beeinflussen können, ohne auf Gewalt zurückzugreifen.
• Aufbau sozialer Kompetenzen und gewaltfreie Konfliktlösung.
• Soziales Miteinander: Förderung von Respekt, Empathie und der Fähigkeit, Streit selbstständig zu schlichten.
Strategien für den Alltag:
• Seien Sie ein gutes Vorbild für den Umgang mit eigenen Gefühlen.
• Vereinbaren Sie klare Regeln und achten Sie auf positive Verstärkung.
• Helfen Sie Ihrem Kind, seine Gefühle zu benennen und zu verstehen.
• Kurze, klare Anweisungen, verbale Anleitungen sollten ruhig und respektvoll bleiben.
• Ventile schaffen, u.a. Rituale wie das Boxen in ein Kissen oder festes Aufstampfen können helfen, angestaute Energie abzubauen.
• Kinder in Entscheidungsprozesse einbinden (Selbstwirksamkeit), lässt das Risiko für aggressive Frustreaktionen sinken.
• Unterstützung signalisieren, statt mit Abgrenzung auf Aggression zu reagieren, sollte man fragen, was das Kind in diesem Moment braucht.
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Harald Hasenöhrl
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